Über den Autor:
 
 
 
 
 
Nova Lean wurde in England geboren und ist ein wissbegieriges, aufgewecktes und neugieriges Mädchen. Als sie den Brief von Hogwarts erhielt, waren ihre Eltern lange perplex, ob dies wahr war oder ob es nicht ein Streich war, Nova aber hatte insistiert und ihre Eltern überredet, es wenigstens auszuprobieren.
Kurz bevor die Schule begann, vergrub sie sich in Büchern und versuchte so viel herauszufinden wie möglich. Man könnte meinen, es handle sich um eine zweite Hermine Granger.
Seither befindet sie sich fast an der Spitze ihrer Klasse, hat sich aber auch mehr in sich zurückgezogen. Ihre Stärken sind besonders die Fächer Zauberkunst, Zaubertränke und das von ihr gewählte Wahlpflichtfach Alte Runen.
 
 
 

 

Nova kann noch keinen gestaltlichen Patronus beschwören.

Novas Zauberstab:
 
   
Irrwicht:
Nova hat noch keine Zustimmung gegeben, offen über ihre Irrwichtangst zu berichten.
 
 

 


 

 

 

(Nova besitzt noch kein Tagebuchschloss und kann daher noch keine geheimen Beiträge verfassen.)
 
 
 
 
 
Novas ungeschützte Einträge:
 
 
 

 

 
Die erste Seite
 
Liebes Tagebuch,
 
Was mach ich nur? Nach all den Jahren in Hogwarts habe ich mich noch nie so abgestoßen gefühlt. Klar bin auch ich schuld – aber warum will keiner Verständnis dafür aufbringen, dass ich eben gerne die Hausaufgaben sofort mache, gerne mal ein Buch über Alte Runen oder Heilzauber aufschlage und mich damit zufrieden fühle?
Alles was ich möchte ist meine kostbare Zeit und meine Ruhe und jemanden, der das respektieren kann.
Nein, es heißt „Komm mit nach Hogsmeade, wir gehen Butterbier trinken!“
oder „Es gibt diese total coole neue Edition von selbstschreibenden Federn, das musst du dir angucken!“,
„Nicht schon wieder das Buch! Komm, Slughorn zeigt gerade den 6st Klässlern, wie man einen Liebestrank macht!“
Bah. Ich weiß wie man einen Liebestrank macht, Butterbier ist ja ganz nett an kalten Tagen, aber ständig nach Hogsmeade zu laufen nur um Kleingeld auszugeben ist einfach nicht mein Ding.
Vielleicht ist es besser so. Manchmal muss man eben die Leute aus dem Leben schaffen, die einen aufhalten.
Aber trotz dessen macht es mich einsam und ich hoffe innerlich, dass ich am Maskenball vielleicht neu anknüpfen kann.
 

 

 
Der Maskenball
 
Liebes Tagebuch,
 
Wo fange ich da an? Es waren so viele Leute und so viele atemraubende Kostüme...ich selbst war als Eule verkleidet und hatte hier und da das Kostüm mit einem Zauber verfeinert. Ich habe auch promt ein paar Leute kenne gelernt, die in Hogwarts durchaus berühmter sind als man meint, die sogenannten Rumtreiber.
Ich hatte mir die Truppe kleiner und furchterregender vorgestellt, aber unter den Kostümen konnte man das nicht sagen, und kennen tue ich sie ja auch nicht. Jedenfalls kann ich sagen, dass es eine Truppe mysteriöser Menschen ist, die anscheinend viel Neugierde besitzen.
 
 

 
Der Schneemerlin, Teil I
 
Liebes Tagebuch,
 
Prompt nach dem Maskenball im tiefsten Winter finde ich doch tatsächlich die Rumtreiber durch den Schnee waten. Die Truppe hat mich am Maskenball schon fasziniert – der Zusammenhalt und der bunt gemischte Haufen an Talenten und Fähigkeiten ist einfach unglaublich – und sie verstehen sich alle gut.
Eine von Ihnen, Lenyca, ist älter als ich. Sie strahlt auch oft die typische Slytherin Autorität aus, die mir ein wenig Angst macht. Vielleicht liegt es auch daran dass sie, wie Laurent betonte, ein 'Blutsauger' ist. Sie ist aber freundlich und scheint Zehir gerne zu necken.
Zehir ist ein Werwolf. Ich sagte ja, es ist eine buntgemischte Truppe, und Werwolf und Vampir in enger Nähe erstaunt mich, obwohl man vielleicht von der historischen Feindschaft der beiden Banden absehen sollte. Zehir ist ein stämmiger, hochgewachsener Kerl der ständig eins aufs Dach kriegt wegen seinen Wolf-Hunde-Nöten. Ich muss aber gestehen es ist sehr unterhaltsam und wenn ich mal das Gefühl habe, jemand müsste mal eine Lektion bekommen, bin ich sicher Zehir hat einen Feuerzauber oder zwei zu Verfügung.
Morgana ist still, aber talentiert. Sie scheint ein wenig zurückhaltend und schüchtern, aber eine vertrauensvolle Seele.
 
 

 

 
Der Schneemerlin, Teil II
 
Liebes Tagebuch,
 
Ich stapfte also durch den Schnee und da sind sie, die Rumtreiber. Lenyca winkt mich prompt dazu und natürlich bin ich nervös wie an einer mündlichen Prüfung und bin einfach nur baff, dass sie mich überhaupt bemerkt haben. Ohne wenn und aber bauen wir zusammen einen Schneemann und keiner fragt auch nur einmal, warum ich da sei. Es war ein schönes Gefühl, endlich irgendwo dazu zu gehören – auch wenn ich weiß, dass es vielleicht nicht immer so sein wird. Wir bauten einen Schneemann der wie Merlin aussieht, mit Stab und Hut und allem. Und ab da wurde es...halt Rumtreibermäßig. Wir fanden einen Schlüssel, liefen vor Filch davon und fanden ein Rätsel...aber es war zu spät um es genauer zu verfolgen. Und es lief alles so schnell, die Sachen die passiert sind haben mich einfach mit geschwemmt. Ich denke die Rumtreiber sind nicht nur Rumtreiber, die die Umgebung erkunden und Geheimnisse entdecken...ich denke sie sind auch eine Flutwelle die, wenn du einmal drinsteckst, dich mitreißt.
Ich hoffe meine Noten leiden nicht darunter.
 
 

 
Ärger, Ärger zum Quadrat, Ärger hoch drei...
 
Liebes Tagebuch,
 
ja, es ist genau das, wonach es aussieht. Ich habe doch tatsächlich meine ersten Strafarbeiten bekommen, habe es abends nicht mehr geschafft Alte Runen Hausaufgaben zu übersetzen und meine Heilzauber zu üben. Und trotzdem habe ich mehr Spaß als vorher, endlich fühle ich mich nicht mehr so einsam. Auch wenn das, was jetzt passiert, nie ganz das war, was ich für mich wollte, aber Veränderungen passieren ja immer zum Besseren. Wenn es nichts Besseres gäbe, würde sich ja nie etwas ändern. Vielleicht ist es ja besser so?
 
 

 
Wachstum
 
Liebes Tagebuch,
 
die Gruppe wächst auch immer weiter, es scheint fast so, als sei es das Potential unermesslich. Erst vor kurzem sind Alice, Leo, Tom und Connor dazugekommen. Alice scheint ein verspieltes Mädchen mit einer liebe für Unterwassermenschen zu sein. Leo...ehrlich gesagt weiß ich nicht viel über ihn, aber seine Schwärmereien über seine Königs-Python Silver fällt irgendwann stark auf. Tom? Spinnenliebhaber und Gefahrenmagnet, wie mir scheint. Und Connor? Still, intelligent und mit Brille. Er scheint der einzige zu sein, der keine Liebe für gefärhliche magische oder eben nicht-magische Wesen empfindet.
Und ich weiß auch nicht so Recht warum, aber als ich Connor kennen lernte und wir Zauber übten, hatte ich leichte Schmetterlinge im Bauch.
 
 

 
Unfall“
 
Liebes Tagebuch,
 
es ist was...relativ schlimmes passiert. Relativ weil es immer darauf ankommt, wie man sich dabei fühlt. Lenyca und Zehir wurden bei einem Zaubertrank-Unglück etwas...'benebelt'. Sie fingen an, komisches Zeugs zu machen und wir hatten sie kaum unter Kontrolle. Das eskalierte soweit, dass Lenyca sogar von der peitschenden Weide getroffen wurde. Und nicht einmal als ich sie versucht hatte zurückzuziehen war ich in der Lage gewesen, sie davor zu bewahren. Und ich weiß nicht genau warum, aber der Vorfall hat mich wütend gemacht. Vorallem aber wütend auf mich selbst, weil ich nichts tun konnte.