Über den Autor:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In der Küstenstadt Brighton in eine Muggelfamilie hineingeboren, wuchs Connor fernab magischer Kräfte auf. Umso überraschter waren seine Eltern, als plötzlich Geschirr von selbst durch die Küche schwebte und in Connors Nähe Dinge ihre Farbe veränderten. Offensichtlich hatte der Junge von seinen Großeltern ihre magischen Fähigkeiten geerbt. Diese begannen nun, ihm ein gewisses Grundwissen über die magische Welt zu vermitteln, das Connor mit Begeisterung aufnahm. Zwei Jahre später begann er dann seine magische Ausbildung in Hogwarts, wo er dem Haus Slytherin zugewiesen wurde. Durch seine freundliche und neugierige Art fand Connor schnell einige Freunde, auch wenn er sonst lieber für sich bleibt. Im Unterricht zeigte Connor eine Begabung für Zaubertränke, Verwandlungen und Zauberkunst, sowie dank seiner Abstammung in Muggelkunde, aber auch eine Abneigung gegen das Fach Zaubereigeschichte, das er aus Langeweile lieber für das Studium von Tränken und Verwandlungen nutzt. Neben seiner Kreativität und Neugier ist Connor oft vergesslich, tollpatschig und schüchtern. Außerdem verbringt er gern Zeit am Großen See, wofür er sich auch mal über die Sperrstunde hinwegsetzt.
 
 
Connor besitzt eine schwarze Haukatze namens "Mara".
 
 
 
Connor kann noch keinen gestaltlichen Patronus beschwören..

Connors Zauberstab:

 
 
Irrwicht:
Connor hat noch keine Zustimmung gegeben, offen über seine Irrwichtangst zu berichten.
 
 

 


 

 

 

(Connor besitzt noch kein Tagebuchschloss und kann daher noch keine geheimen Beiträge verfassen.)
 
 
 
 
 
Connors ungeschützte Einträge:
 
 

 

 


 

Erster Eintrag

Ich habe es tatsächlich getan. Ich habe mir heute Vormittag im neuen Bücherladen in Hogsmeade ein Tagebuch gekauft. Eigentlich weiß ich selbst nicht genau, warum. Ich war ja nie ein großer Fan von Tagebüchern. Aber jetzt hab ich eben eins und vielleicht bringt es mir mal was. Vielleicht schau ich irgendwann nach meiner Schulzeit wieder hinein und erinnere mich an die vielen schönen Momente, die ich im Schloss verbracht habe.

So wie heute Nachmittag mit den Rumtreibern.

Wir waren in einer kleinen Gruppe drüben am See, um ein Picknick zu veranstalten. Alle hatten Decken und Verpflegung dabei und schnell fingen wir an zu essen und zu albern. Es war super lecker und lustig, aber mit dem vollen Magen hat mich auch mal wieder die Nachdenklichkeit besucht. Ich habe an meinen Dad gedacht, an meine Großeltern. Aber besonders an Kate. Du fehlst mir, Schwesterchen …

Zum Glück sind bald Ferien, dann sehen wir uns wieder. Seit meinem letzten Besuch ist so viel passiert, was ich dir unbedingt erzählen will.

Nach dem Essen mit den Rumtreibern sind wir alle mehr oder weniger freiwillig im See baden gegangen. Alexa wollte mich sogar untertauchen. Aber zum Glück weiß ich ja, dass alles nur Spaß ist.

Zerstreut wie ich war hab ich natürlich nach dem Baden vergessen, mich zu trocknen. Aber zum Glück ging es den Anderen auch so. So hat Professor McGonagall mich nicht allein zum Putzen des Schlosses verdonnert, sondern uns alle. Ohne Magie. Das kenn ich ja von zuhause, aber trotzdem erschien es mir unfair. Immerhin hat Leo mich mit Klamotten in den See geworfen. Sogar unsere Zauberstäbe hat Professor McGonagall eingezogen.

Aber meine Wut auf Leo ist schon wieder vergessen. Schließlich sind wir ja Freunde.

Jetzt muss ich aber aufhören. Das Putzen hat mich ganz schön müde gemacht. Ich hoffe, wir bekommen unsere Zauberstäbe bald von McGonagall zurück.

 

Gute Nacht, liebes Tagebuch.

 


 

Halloween

Wie unplanbar das Leben hier in Hogwarts doch manchmal sein kann …
Eigentlich wollte ich gestern mit den anderen Schülern in der Großen Halle Halloween feiern. Bis Hagrid mich und ein paar der anderen Rumtreiber gebeten hat, seine Kürbisse von seiner Hütte ins Schloss zu bringen, weil er nach ein paar Erstklässlern schauen musste, die im Wald Strafarbeiten leisteten. Natürlich haben wir uns darum gekümmert und alles wäre auch gut gegangen, wenn nicht Nova durch ein Missgeschick die Kürbisse über den Hang hinter Hagrids Beeten hätte rollen lassen. Beim Versuch, sie zurückzuholen, hörten wir Hilferufe und sind ihnen natürlich gefolgt. Man soll ja niemand in Not allein lassen …
Nur wurde der Nebel immer dichter und irgendwann haben wir festgestellt, dass wir geradewegs ins Moor gelaufen sind. Wie passend, ausgerechnet an Halloween.
Ein paar von uns fingen auch an, Stimmen zu hören, die uns zuflüsterten, dass sie Hilfe brauchten, aber wenn jemand die Stimme hörte, konnten die Anderen sie natürlich nicht hören. Als würden sich die Stimmen oder was auch immer aussuchen, wer sie gerade hören konnte.
In einer Situation habe ich echte Panik bekommen, nämlich als plötzlich alle meine Freunde meine Hilferufe ignorierten. Das erinnerte mich an Alpträume, die ich immer hatte, nachdem ich nach Hogwarts gekommen war … Zum Glück hat mir Zehir dann doch noch geholfen. Ich frage mich nur, was dieser seltsame Blitz kurz zuvor zu bedeuten hatte.
Als ich wieder bei den Anderen war, hat mich Nova umarmt. Sie schien sich echte Sorgen zu machen. Ihre Umarmung hat sich seltsam richtig angefühlt und mein Herz hat für einen ganz kurzen Moment ausgesetzt. Ich frage mich, ob sie das gemerkt hat ...
Ein paar Minuten später tauchte zum Glück Hagrid mit seinem Hund Fang auf und hat uns aus dem Moor heraus und zurück zum Schloss geführt. Dort haben uns schon drei Ladenbesitzer von Hogsmeade erwartet und uns gesagt, dass die Geister, die wir im Moor gesehen haben, nur ein Scherz von den Dreien waren, den sie uns im Auftrag von Aberforth gespielt haben. Er scheint bald nach Hogsmeade zurück zu kommen. Vielleicht lerne ich ihn ja dann auch persönlich kennen. Immerhin haben mir die anderen Rumtreiber Einiges über ihn erzählt.
Aber trotz dass alles nur ein Scherz sein sollte, haben wir auch danach noch Schatten und Lichter im Moor gesehen. Ich frage mich, ob uns Hagrid und die Anderen irgendwas verschweigen …
Was Nova wohl darüber denkt? Vielleicht sollte ich mich mal mit ihr treffen und sie danach fragen.
Aber darüber kann ich später nachdenken. Jetzt muss ich erstmal ein paar Hausaufgaben erledigen, damit ich sie fertig habe, wenn der Unterricht wieder beginnt.
 
Bis dann, liebes Tagebuch.